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7 häufigsten Fehler bei der Studienwahl

Über ein Drittel aller Studierenden bricht das Studium frühzeitig ab. Ursachen sind meistens mangelnde Motivation für das Fach, falsche Vorstellungen über Studieren oder die fachlichen Inhalte und fehlende Kompetenzen, alles Fehler bei der Studienwahl. Folge Enttäuschung und keine Motivation mehr. Um auch bei einer (Neu-)orientierung nicht in die gleiche Falle zu laufen, ein paar Anregungen, wie Sie es besser machen können, und deren Anlässen

 

Unrealistische Vorstellungen

Studiengänge basieren auf wissenschaftlicher Forschung, Forschung ist ein Vorgehen, um Erkenntnisfortschritte zu erreichen, und prägt das Fach. Psychologische Forschung ist nicht sich ein paar Gedanken über menschliches Verhalten zu machen, sondern statistisch ausgewertete Untersuchungen, erfordert also mathematische Begabungen oder Freude daran. Philosophie bedeutet nicht bei Sonnenschein am Meer zu liegen, sich Gedanken über das Leben, die Natur und seine Zusammenhänge zu machen und am Ende stehen wie von selbst weltbewegende Weisheiten.

 

Es ist nützlich, Informationen zu sammeln, was im gewünschten Studienfach an den Hochschulen gemacht wird, welche Themenbereiche enthalten sind und ob Ihnen diese gefallen oder interessant erscheinen. Sie können auch Vorstellungen entwickeln oder andere befragen, womit sich die Fächer vor allem beschäftigen, Zahlen, Menschen, Umwelt z.B. und in welcher Form sich die Fächer damit beschäftigen.

 

Einfach mal etwas anfangen

Die Wahl eines Faches nach „das hört sich gut an“, „damit bekomme ich später bestimmt einen Job“ oder die Freunde machen das auch, hat wenig mit der eigenen Person zu tun. Auch zu hoffen, irgendwann kommt die Eingebung für die persönliche Berufung, geschieht eher selten. Entsprechend ist die Studienwahl unsystematisch und keine Beschäftigung mit seiner eigenen Zukunft.

 

Den Entscheidungsprozess selbst in die Hand zu nehmen, hat den Vorteil, etwas zu finden, was der eigenen Person entspricht, Spaß macht und motiviert und alles, was nicht passt oder in eine Sackgasse führt, aussortieren zu können. Für viele ist es anfangs auch leichter, erst mal zu wissen, was sie nicht wollen, bevor sie das finden(können), was sie wollen.

 

Orientierung nur an Vorbildern oder dem Angebot

Viele orientieren sich bei Ihrer Entscheidung an Vorbildern oder dem Angebot erwarten, dass dieses zu ihnen passt. Nicht jeder ist als Einstein auf die Welt gekommen, auch wenn manche das glauben mögen, oder ein Studienfach steht nicht in Ihrem Blickfeld, weil es niemand in Ihrem Bekanntenkreis studieren möchte oder es nur an Ihnen unbekannten Hochschulen angeboten wird.

 

Klüger ist es, das Vorgehen nach der eigenen Persönlichkeit auszurichten und zu überlegen, was Ihnen wirklich entspricht. Erst im zweiten Schritt nach Möglichkeiten zu suchen, wo und wie das Wunschstudium realisierbar ist. Viele sind überrascht, wie viel sie möglich machen können, und haben bei einer zu Ihnen passenden Entscheidung anderen etwas entgegenzusetzen.

 

Das Gehalt muss stimmen

Die Höhe des Einstiegsgehalts zur alleinigen Grundlage für die Studienwahl zu machen, führt zu hohen Abbruchquoten. Nicht jedem ist es vorbestimmt Ingenieur, Anwalt, IT-Experte oder Unternehmensberater zu werden – individuelle Fähigkeiten, das eigene Temperament, persönliche Visionen und Werte sind weitaus entscheidender, wenn es um die Passung zwischen Studium und Beruf geht, als die Gehaltsvorstellungen.

 

Es ist immer wichtiger, wie man sein Geld verdient, als wie viel man verdient. Mit jedem Studium kann man gutes Geld verdienen – vorausgesetzt, Sie sind beruflich am „richtigen Platz“ und setzen Ihre Talente und Stärken ein. Also zu Beginn nicht auf das Geld schauen, sondern auf Charakter und seine Talente. Darin liegt der Schlüssel zum Erfolg, insbesondere finanziell.

 

Studienwahl ausschließlich nach vermuteter Marktlage

Eine Studienwahl ausschließlich nach den tollen Jobmöglichkeiten nach einem Studium auszurichten, mag ein sicheres Gefühl beim Studieren hervorrufen. Zum Zeitpunkt des Abschlusses kann die Situation ganz anders sein. Die Anforderungen des Marktes müssen nicht mit Ihren Fähigkeiten übereinstimmen und sind kein Grund sich durch ein Studium zu quälen.

 

Es ist sinnvoller, etwas zu studieren, bei dem Sie ihre Begabungen weiterentwickeln und sich aus dem selbst gewählten Weg Potenziale erschließen, die für Sie aussichtsreiche Chancen eröffnen, und Ihren Lebensvorstellungen entsprechen.

 

Alleine an Interessen orientieren

Ausschließlich am Spaß-Faktor zu orientieren oder Vergangenes direkt auf die Zukunft übertragen, reicht als Entscheidungsgrundlage nicht. Es ist gut, etwas zu studieren, was einem interessiert, aber manches, was in der Schule leichtfiel, stellt sich im Studium ganz anders dar. Haben Sie schon alles ausprobiert, was Sie interessieren könnte? Vielleicht haben Sie Spaß an Technik, aber Ihr Physik-Lehrer war eher abschreckend. Oder haben Sie Interesse für Psychologie, was ganz anders sein kann als die „psychologischen Spielchen“, die Sie bislang nur kennen.

 

Es lohnt sich über den Tellerrand zu schauen und auch weniger offensichtliche Themenbereiche mal in Betracht zu ziehen oder nach eher unbeachteten Talenten von Ihnen zu suchen. Was würden Sie gerne mal ausprobieren?

 

Erwartungen erfüllen wollen

Der siebte Fehler, den ich als Karriereberater bei der Studienwahl häufig beobachte, ist die Orientierung an den Erwartungen anderer. Hoffnungen und Befürchtungen anderer üben leider einen großen Einfluss aus. Nur weil die Eltern Ärzte sind, muss es nicht natürlich bedeuten, dass die Kinder das auch gut finden und es deshalb auch wollen (müssen). Vielleicht sind Sie geniale Anwälte. Der Wunsch, dass etwa die Kinder den elterlichen Betrieb oder Arztpraxis übernehmen sollen, ist verständlich und kann auch geschehen, aber aus freien Stücken und vor allem selbstreflektiert.

 

Am besten kommen Sie zu Ihren eigenen, unabhängigen Entscheidungen. Nehmen Sie sich Zeit und jede erforderliche Sorgfalt, um zu für Sie guten Entscheidungen zu kommen.

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KarriereBoarding -Karriere-Beratung für Schüler und Studenten

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